Baby, Quilts

Ein Baby Quilt und ein paar wertvolle Tipps dazu

Diesen Babyquilt habe ich schon vor einiger Zeit genäht, aber nie darüber geschrieben. Heute habe ich mir nun endlich die Zeit nehmen können um den Blogpost zu verfassen. Ich erzähle euch von den tollen Stoffen, die ich gefunden habe, teile mit euch meine wichtigsten Tipps und Tricks beim Quilten und erzähle, warum ihr  hier so lange nichts mehr von mir zu lesen bekamt:

Ich bin seit einigen Wochen glückliche (und müde) Mama eines kleinen süßen Babymädchens und konnte in der Schwangerschaft leider nicht viel nähen. Ich dachte damals immer: Wenn die Schwangerschaft geschafft ist, kann ich wieder loslegen… wie naiv ich doch war. 😂 Aber ab und an bekomme ich ein Päuschen und dann nutze ich dieses gerne, um mich an meine Nähmaschine zu setzen und für unsere Maus etwas zu nähen. Peu à peu werde ich euch das hier dann auch zeigen.

Noch im August hatte ich für einen kleinen neuen Erdenbürger namens Paul einen Baby Quilt gemacht und nie verbloggt. Diesen möchte ich euch heute vorstellen zusammen mit ein paar Kniffen, die mir das Quilten deutlich erleichtert haben.

Vom Design her ist der Quilt ganz einfach genäht aus lauter Quadraten in der Größe des Charm Packs. Als kleines Highlight habe ich zwei Funktionen meiner neuen Nähmaschine ausprobiert: Das Sticken von Schriftzügen und das Feihandquilten mit dem Stopffuss. Zweiteres war gar nicht so leicht, aber dazu gleich mehr. Das süße Quiltmuster mit den Fliegern habe ich bei Pinterest entdeckt. Das ganze Muster erschien mir noch zu schwer, aber die freigestellten Flugzeuge waren perfekt für mein Vorhaben.

Da Pauls Eltern beide Maschinenbauer sind und sein Papa besonders Flugzeuge liebt, wusste ich sehr schnell, welches Design die Decke haben soll. Ich habe recht lange nach passenden Stoffen gesucht, weil mir vieles zu kitschig und bunt war. Bei Fadengerade.de bin ich schließlich fündig geworden und habe sowohl die Robert Kaufman Fat Quarter „Vintage Blueprint“ mit den Skizzen von Fliegern und Autos als auch das passende Kona Cotton Charm Pack „Overcast“ gefunden. Den grauen Stoff für Rückseite und Binding hatte ich schon vor einiger Zeit bei Stoffe.de erstanden (Fahnentuch grau).

 

 

 

Ich lese sehr gerne und viel auf diversen Blogs und versuche dort Tipps und Tricks aufzuschnappen. Folgende Tipps waren mir dabei sehr hilfreich und haben sich so bewährt, dass ich sie heute gerne an euch weitergeben möchte:

Tipp 1: Malerkrepp für glatte Stoffschichten:

Es ist gar nicht so einfach, Rückseite, Vlies und Quilt-Top ohne Falten und Wellen aufeinander zu legen. Sehr bewährt hat sich für mich der Tipp, Lage für Lage auf dem Boden glatt zu streichen und mit Kreppband aus dem Baumarkt fest zu kleben. Auf diesem Foto seht ihr, dass ich erst die Rückseite auf dem Boden ausgebreitet habe und dann leicht gespannt auf den Fliesen festgeklebt habe. So kann nichts mehr verrutschen, wenn als zweites das Vlies darauf ausgebreitet und geglättet wird. Dann natürlich wieder festkleben… und zu guter Letzt wiederholt man das nochmal mit dem Quillt Top.

 

Tipp 2: Gebogene Sicherheitsnadeln zum Heften:

Die aufeinander liegenden Stofflagen müssen nun gut miteinander befestigt werden, damit diese sich beim Quilten nicht mehr verschieben. Oft liest man hier auch von Sprühkleber. Das habe ich noch nie probiert. Ich habe mir diese gebogenen Sicherheitsklammern von Prym* bestellt. Sie haben den Vorteil, dass man sich durch die Rundung sehr viel leichter tut, die Nadel durch die Lagen die stechen und sie danach so nach oben zu neigen, dass man sie auch wieder gut schließen kann.

 

 

Tipp 3: Trickmarker

Es gibt kreativ begabte Leute, die können  freihand Formen nähen und es sieht danach toll aus. Dazu gehöre ich nicht – ich brauche Orientierung. Sehr hilfreich sind mir dabei sogenannte Trickmarker, mit denen ich die Formen vorher z.B. mit einer Schablone auf den Stoff zeichne. Das tolle daran ist, dass die Striche später wieder verschwinden.

Mein liebster Marker ist der von Prym*, weil er von selber wieder verschwindet. Aber auch der Marker von Snaply ist gut, denn er hat eine ganz feine Spitze. Diesen wäscht man nach dem nähen mit einem feuchten Lappen aus.

 

Tipp 4: Handschuhe zum Quilten

Es sieht zwar etwas seltsam aus, aber man tut sich so viel leichter. Bei Hagebau habe ich mir Handschuhe mit kleinen Gumminoppen für mehr Grip gekauft. Diese eignen sich prima zum Quilten, dann man kann die Lagen damit super unter der Maschine entlang schieben. Besonders beim Freihandquilten – wie z.B. für die kleinen Flugzeuge – verzweifelt man sonst bei den vielen Richtungswechseln.

 

 

 

Tipp 5: Schmalkantenfuss zum Quilten in der Stoffkante

Um die Decke genau in den Kanten der Stoffquadrate zu quilten, eignet sich dieser Fuß ganz besonders. Für meine Pfaff Maschine nutze ich diesen. Damit gleitet die Stoffkante exakt entlang der mittleren Führungsschiene. Diesen Fuss nutze ich auch beim Nähen von Taschen und Kleidung gerne, um knappkantig ab zu steppen. Hierbei verschiebe ich an der Maschine die Nadelposition ein wenig nach links oder rechts.

 

 

 

 

Verlinkt bei: CreadienstagHandmadeOnTuesdayThe Quilt Collection, Kiddikram

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